Impfschutz – Prävention – Generation Plus
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Die Notwendigkeit und Prävention von Impfungen gehören zu den wirksamsten Präventionsmaßnahmen der modernen Medizin. Gerade in der Generation Plus, also bei Menschen ab 60 Jahren und darüber hinaus, schützen sie zuverlässig vor schweren Erkrankungen, Komplikationen und Krankenhausaufenthalten. Ältere Erwachsene führen oft Begleiterkrankungen mit sich, wodurch Infektionen wie Grippe, Pneumokokken- oder Herpestypen besonders gefährlich werden können. Durch Impfung lassen sich nicht nur die individuelle Gesundheit, sondern auch das Gesundheitssystem entlasten, indem potenziell schwere Krankheitsverläufe verhindert werden. Regelmäßige Impfungen gemäß den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) helfen, bekannte Risikogruppen zu schützen und Ausbrüche in der Gemeinschaft zu reduzieren.
Empfohlene Impfungen für die Generation Plus
- Grippeimpfung (Influenzavakze): Jährlich empfohlen, besonders wichtig für Personen mit Vorerkrankungen, ältere Menschen und Pflegepersonen. Reduziert Risiko von Grippe-Infektionen und schweren Verläufen.
- Pneumokokken-Impfung: Schutz vor Lungen- und anderen Erkrankungen durch Pneumokokken. Varianten je nach Alter und Risikogruppe (z. B. Pneumokokken-Konjugat-Impfstoff PCV15/PCV20 oder Pneumokokken-Polysaccharid-Impfstoff PPSV23; ggf. in Reihenfolge je nach STIKO-Empfehlung).
- Hepatitis-B-Impfung: Besonders sinnvoll bei bestimmten Risikogruppen oder wenn keine vollständige Impfung in der Jugend vorliegt.
- Herpes zoster (Gürtelrose) Impfung: Mindestens eine Impfung gegen Gürtelrose (Zoster) wird älteren Erwachsenen empfohlen, um das Risiko einer sekundären postherpetischen Neuralgie zu senken. Die neueren Impfstoffe (z. B. Shingrix) bieten guten Schutz.
- Diphtherie/Tollwut/Tetanus-Impfung (DTaP/IPV): Auffrischimpfungen alle 10 Jahre empfohlen, um lückenlose Grund- bzw. Auffrischung zu gewährleisten.
- COVID-19-Impfung: Je nach aktueller Impfempfehlung und persönlichem Risiko (Alter, Vorerkrankungen) sinnvoll, besonders bei erhöhtem Infektionsrisiko oder schweren Verläufen.
- Meningokokken-Impfung: Bei bestimmten Lebenssituationen oder Risikogruppen sinnvoll, insbesondere bei Gruppenreisen oder besonderen Lebensweisen.
- Masern, Mumps, Röteln (MMR) und Varizellen (Windpocken): Auffrischungen oder Wiederholungsimpfungen je nach Impfstatus und regionalen Empfehlungen.



Hinweise
- Die STIKO-Empfehlungen können sich je nach Region und individueller Gesundheitssituation ändern. Bespreche Impfpläne am besten mit deinem Hausarzt/ deiner Hausärztin oder einer impfkompetenten Fachperson.
- Bestehende Vorerkrankungen, Allergien oder eine aktuelle Infektion können Impfeignung oder Zeitpunkt beeinflussen.
- Manche Impfungen können in Kombination verabreicht werden; dein Arzt klärt über mögliche Nebenwirkungen, Allergien und die richtige Reihenfolge auf.
Eine regelmäßige, individuelle Impfberatung durch den Hausarzt*in schützt nicht nur den Einzelnen, sondern auch die Gemeinschaft und reduziert schwere Krankheitsverläufe im Alter deutlich.
Quelle: Redaktionelle Recherche, KI unterstützt
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