Urlaub in Deutschland

Familie am Strand

Amrum – Darf es ein bisschen Meer sein?

Über eine Millionen Übernachtungen werden jährlich auf der nordfriesischen Insel Amrum registriert. Nicht ohne Grund zählt die südlich von Sylt gelegene Insel zu den beliebtesten Ferienzielen im Wattenmeer. Besonders für Familien mit Kindern und Großeltern bietet die Insel ein breites Spektrum an Möglichkeiten.

Bekannt ist Amrum für den größten Kniepsand in Europa. Als solcher wird eine extrem langsam wandernde Sandbank in der Nordsee bezeichnet. So stammt der Inselname vermutlich von „Am Rem“ ab, was mit „sandiger Rand“ übersetzt werden kann. Der Kniepsand auf Amrum ist 15 km lang und bis zu 1,5 km breit. Hier findet jeder Besucher noch ein ruhiges Plätzchen für sich: Opa kann entspannt den Blick über das Meer schweifen lassen, Oma baut währenddessen mit den Kindern Sandburgen und Mama und Papa können sich auf die Suche nach dem besten Eisstand begeben.

Mit 180 Hektar Waldfläche gehört Amrum zu den baumreichsten Nordseeinseln. Ein großer Teil der Insel ist zudem mit Heide bedeckt. Romantische Bohlenwege führen durch die weitläufige Dünenlandschaft und wechseln sich mit Wäldern und Wiesen ab. Urige Wander- und Radwege ziehen sich durch die Landschaft und laden Urlauber zum Erkunden ein. Noch lange werden die Kinder sich an diese abenteuerlichen Ausflüge mit ihrer Familie erinnern.

Auf Amrum befinden sich fünf Orte: Norddorf, Nebel, Süddorf, Steenodde und Wittdün.

Den größten begehbaren Leuchtturm der Nordseeküste kann man in Wittdün bestaunen. Der 42 Meter hohe Leuchtturm wurde im Jahr 1872 erbaut und befindet sich weiterhin in Betrieb. Das Wahrzeichen am Orts­eingang des Dorfes Nebel ist eine alte Windmühle, in der sich gleichzeitig ein Heimatmuseum befindet. Die St.-Clemens-Kirche in Nebel beherbergt zudem einen historischen Seefahrerfriedhof. Hier finden sich auch die „sprechenden Grabsteine“. Sowohl die Generation Plus als auch Kinder können sich von den in Stein gemeißelten Lebensgeschichten der Seefahrer fesseln lassen.

Von der Küste aus werden Wattwanderungen zu einer nahe gelegenen Seehundbank angeboten. Mit etwas Glück können dort Kegelrobben und Seehunde beobachtet werden. An der Nordspitze Amrums befindet sich zudem ein Natur- und Vogelschutzgebiet, in dem beispielsweise Eiderenten oder Seeschwalben brüten. Auch Möwenrufe sind überall zu hören. Doch vorsichtig: Die schön anzuschauenden Tiere sind nicht zum Streicheln geeignet.

Da die Insel relativ klein ist, lassen sich Strecken meist ohne Auto bewältigen. Für lange Spaziergänge im Wattenmeer lassen sich Bollerwagen ausleihen, in denen Fami­lien ihre Strandutensilien und vom Toben müde gewordene Kinder transportieren können. Im Wattenmeer können Kinder Stunden damit zubringen, Muscheln zu sammeln oder im Schlamm zu spielen. Der Nordseeschlick enthält übrigens eine Reihe gesundheitsförderlicher Inhaltsstoffe. Spurenelemente, Mineralstoffe und Salze pflegen und schützen die Haut.

Amrum bemüht sich seit langem um Barrierefreiheit für Urlauber mit Behinderung oder Handicap. Die Touristeninformation beantwortet gerne Fragen rund um barrierefreie Wanderwege oder Unterkünfte.

Besondere Erlebnistipps für Amrum
  • Wattwanderung zur Nachbarinsel Föhr
  • unvergesslicher Ausritt mit Pferden entlang der Meeresküste
  • besonderes Camping-Erlebnis: der FKK-Campingplatz auf Amrum
  • Fahrradtouren über die Insel und durch die friesischen Dörfer
  • historische Hügelgräber entdecken
  • Schiffsausflüge zu den angrenzenden Inseln
  • Besuch im urigen Restaurant Ual Öömrang Wiartshüs

Der Naturpark Haßeberge beeindruckt mit seinen seichten Hügeln und idyllischen Fluss- und Seenlandschaften. Die Gegend ist ideal geeignet, um sie mit dem Fahrrad zu erkunden. Der Picknickkorb auf dem Gepäckträger ist fast schon ein obligatorisches Muss, denn eine im Freien genossene, typische bayrische Brotzeit bleibt sicher noch lange bei Groß und Klein im Gedächtnis. Zur Abrundung des Tages bietet sich ein Besuch der ­FrankenTherme in Bad Königshofen an. Die Saunalandschaft der Therme ist mit dem Rollstuhl befahrbar.

Die Städte München und Nürnberg sorgen hingegen für Großstadtflair. In Biergärten und Parks lässt sich die unverwechselbare Lebensart der beiden Großstädte entdecken. Neben Kunst und Kultur bieten die Städte auch zahlreiche Grünflächen, die ein Kleinod inmitten des geschäftigen Lebens darstellen. Zahlreiche Unternehmungsmöglichkeiten stehen der ganzen Familie zur Verfügung. Während die Kinder außergewöhnliche Eissorten ausprobieren, kann der Rest der Familie seinen Blick beim Flanieren durch die Altstädte schweifen lassen.

Im Nationalpark Bayerischer Wald lässt sich Natur mit allen Sinnen erleben. Komfortable Bohlenwege und von jeder Blickhöhe gut einsehbare Freigelände machen die Natur für jeden erlebbar. Mit wetterfester Kleidung lässt sich bereits morgens in weitgehend unberührte Natur aufbrechen. Mit Fernglas, Verpflegung und Wanderkarte können Sie frische Waldluft schnuppern und Erinnerungen fürs Leben schaffen. Der Weg entlang der Ilz, dem letzten großen Wildwasser Ostbayerns, ist ohne Steigungen auch bequem mit dem Rollstuhl zu befahren.

Quellen: wikipedia.de, ndr.de, nordseetourismus.de

Fotos: pixabay.com, shutterstock.com_oliveromg und Jacob Lund